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Strategische Professurenplanung

Bisher erfolgte die Professurenplanung der UZH weitgehend Bottom-up durch die Institute im Dialog mit der jeweiligen Fakultätsleitung. Im Strategie- und Entwicklungsgespräch wird sie der Universitätsleitung vorgestellt und im Rahmen des Entwicklungs- und Finanzplans verabschiedet. Diese Planung war jedoch bisher kaum aktiv auf die Strategie der UZH und auf die inhaltlichen Schwerpunktsetzungen der Universitätsleitung ausgerichtet und teils von «Nachbesetzungsautomatismen» geprägt.
Die Universitätsleitung (UL) initiierte 2024 das Projekt «Strategische Professurenplanung» als Teil des strategischen Portfolios. Ziel war die Erprobung von fünf Pilotprojekten zur Weiterentwicklung der Professurenplanung und zur Abstimmung von Bottom-up- und Top-down-Perspektiven.

Pilotprojekte

  1. Zukunftsworkshop: 
    Am 27.03.2025 fand der Zukunftsworkshop zum Thema «KI, Machine Learnung and Digital Transformation» statt. Teilgenommen haben rund 30 Personen, die Ergebnisse sind in einem Fotoprotokoll sowie in einer kurzen ppt «Erkenntnisse aus Sicht Vorbereitungsteam» dokumentiert. 
  2. Strategieprozess Fakultät: 
    Kein Bedarf seitens Fakultäten.
  3. Retraite SEG: 
    Anlässlich der Retraite SEG vom 28.10.2025 wurden die fakultären Professurenplanungen sowie die aus dem Zukunftsworkshop abgeleitete Anträge für vorgezogene Wiederbesetzungen und Matching Funds präsentiert. 
  4. Kennzahlen: 
    Jährliche Auswertung zu Altersstruktur und Geschlecht wurden erstellt; mit Unterstützung von KI generierte Fingerprint-Auswertungen zur Forschung liegen für zwei Institute vor. Wie weit KI-unterstützte Datenauswertungen der bestehenden Forschungs- und Lehrleistungen die Professurenplanung unterstützen können, ist offen. 
  5. Vorgezogene Wiederbesetzungen: 
    Für die Zuweisung der bereitgestellten Mittel zur Verbesserung der Gender Balance wurde ein Prozess entwickelt und durchgespielt. Erste Professuren sind besetzt. 

Empfehlungen

  • Der Prozess der strategischen Professurenplanung mit zwei jährlichen Austauschveranstaltungen («Vorbereitungsworkshop SEG» [ursprüngliche Bezeichnung «Zukunftsworkshop»] mit Fokussierung auf ausgewählte Aspekte im Frühling; Retraite im Herbst mit einer umfassenden Darstellung der Professurenplanung) soll verstetigt und weiterentwickelt werden. Mittelfristig soll der Prozesslead bei der Abteilung Professuren liegen, kurzfristig als Übergangslösung beim Stab Prorektorat FSI.
  • Die zentralen Auswertungen und Grafiken zu Altersstruktur und Geschlecht der Professor:innen, gegliedert nach Professurenkategorie sollen künftig jährlich aktualisiert werden. Bzgl. KI-unterstützten Datenauswertungen ist durch die UL zu entscheiden, ob diese Analysen die strategische Professurenplanung unterstützen können und ob sie auf die gesamte UZH ausgeweitet werden soll.
  • Das Instrument der Finanzierung von vorgezogenen Wiederbesetzungen soll weiterentwickelt und gestärkt sowie systematisch auch für inhaltliche Schwerpunktsetzungen genutzt werden. Insbesondere ist zu prüfen, ob die gesprochenen Mittel zur Finanzierung von vorgezogenen Wiederbesetzungen zur Verbesserung der Gender-Balance in ein umfassendes Gefäss zur gezielten Unterstützung strategischer Schwerpunkte integriert werden sollen. 

Projektlaufzeit

Juli 2024 bis Januar 2026

Projektorganisation

Auftraggeberin:

Universitätsleitung

Steuerungsausschuss:

Universitätsleitung und Dekaninnen/Dekane

Projektleitung:

Adrian Scheidegger, Prorektorat Professuren und wissenschaftliche Information

 

Weiterführende Informationen

Fragen zum Projekt?

Adrian Scheidegger, Projektleiter
E-Mail